Die Anfänge des MEC Wuppertal e. V.

Die Geschichte des Modell-Eisenbahn-Clubs Wuppertal e.V. beginnt schon lange vor unserem eigentlichen Geburtstag, dem 1. Februar 1950. Ende der 1940er Jahre ist das Lokbildarchiv im Hause des Fotografen Carl Bellingrodt der Treffpunkt für begeisterte Eisenbahnfreunde. Allerdings kommen die Männer aus unterschiedlichen Gründen. Einige interessierten sich mehr für den Modellbau, andere mehr für die Vorbilder und wieder andere mehr für die Fotografie. Die Modellbahner in der Gruppe sprechen immer wieder davon, einen eigenen Verein zu gründen.

Der entscheidende Impuls kommt im Jahr 1949. Die Eisenbahndirektion Wuppertal (früher Elberfeld) will 1950 ihr 100-jähriges Jubiläum feiern. Carl Bellingrodt schlägt vor, eine Modelleisenbahn beizusteuern. Allerdings lohnt es sich nicht, nur für die Festtage im Elberfelder Direktionsgebäude eine Anlage aufzubauen. So wird die Idee geboren, die Anlage stattdessen in einem Reisezugwagen unterzubringen.

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Das rollende Clubheim
Die Modell-Eisenbahn-Schau des MEC

Die Modelleisenbahner finden einen alten sächsischen Schnellzugwagen aus dem Jahr 1910, der sich für diese Zwecke eignet. Doch zur Übereignung braucht die Gruppe aus haftungsrechtlichen Gründen eine juristische Person, am besten einen eingetragenen Verein. So kommt es am 1. Februar 1950 zur Gründung des MEC Wuppertal e.V., bei der rund 50 Clubmitglieder Carl Bellingrodt zum ersten Vorsitzenden wählen.

Zum Feiern bleibt jedoch kaum Zeit, denn bis zum Jubiläum im Herbst steht noch eine Menge Arbeit an. Schließlich müssen die Modellbahner nicht nur die Anlage planen und aufbauen, sondern auch den fahrenden Ausstellungsraum herrichten. Dabei setzt man von Anfang an auf die uneingeschränkte Lauffähigkeit des Wagens, so dass nach der 100-Jahr-Feier die große Reise beginnen kann. 14 Jahre fährt der MEC mit seinem alten Sachsen, der selbst schon ein Museumsstück war, durch die Lande. Die Anlage macht sich schnell als Eisenbahnlehrschau einen Namen und zieht in dieser Zeit insgesamt mehr als dreieinhalb Millionen (sic!) Besucher an.

Die Modell-Eisenbahn-Schau des MEC
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Die H0-Großanlage

Doch der MEC Wuppertal belässt es nicht bei dem Museum auf Schienen. Schon in den ersten Clubtagen, als man sich daheim bei Bellingrodts traf, war die Idee zu einem weiteren Projekt entstanden. Neben der rollenden Lehrschau wollten die Modellbahner auch eine stationäre H0-Großanlage aufbauen, die sich möglichst eng am realen Eisenbahnbetrieb orientieren sollte. Technische und natürliche Vorbildtreue sollen diesmal im Vordergrund stehen.

So entsteht ab 1952 im durch Mitglieder des Vereins aufgebauten Clubheim am Steinbecker Bahnhof in Wuppertal eine Anlage, die große und kleine Modelleisenbahner immer begeistert.

Nach vier Jahrzehnten gehört die Anlage Ende des zwanzigsten Jahrhunderts schon lange nicht mehr zu den modernsten. Dem Verein macht es trotzdem noch Riesenspaß, daran herumzubasteln. Denn alte Liebe rostet nicht. Außerdem strahlt die Anlage den sympathischen Charme der fünfziger und sechziger Jahre aus, den viele Besucherinnen und Besucher so lieben.

Dieses Flair aus den Tagen der Club-Gründung unter dem Finanzbeamten und Meisterfotografen Carl Bellingrodt bewahrt der MEC bewusst auch im High-Tech-Zeitalter.

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Der Umzug nach Hatzfeld

Zwei Jahre vor dem 50-jährigen Vereinsjubiläum muss der MEC Wuppertal e.V. jedoch die Feststellung treffen, dass aus vielerlei Gründen sein bisheriges, seit der Gründung des Vereins genutztes Clubheim, nicht mehr haltbar ist.

Guter Rat ist jetzt teuer, denn auf den etwa 220 qm in der Steinbeck stehen mittlerweile fast 100 qm H0 2-Leiter Gleichstromanlage, eine H0m-Modulanlage sowie diverse Ausstellungsvitrinen, eine Werkstatt, der Schaltraum, eine komplette Küche und vieles mehr. Alles natürlich – wie seinerzeit üblich – für die Ewigkeit erbaut.

Im August 1998 gelingt es – mehr zufällig – neue Räume in Wuppertal-Barmen, genauer gesagt auf Hatzfeld, in der Hatzfelder Str. 90a anzumieten. Die Räume einer ehemaligen Bandwirkerei haben im Vergleich zu unseren alten Gemäuern „nur“ 130 qm, sind aber für die Zwecke des MEC wie gemacht. Ein erster Blick durch eines der vielen Fenster in den Garten fällt bei der Besichtigung auf eine Lehmann-Bahn. Sollte da etwa…? Tatsächlich: dem Vermieter ist das Hobby der Clubmitglieder nicht fremd. So wird nach einstimmiger Entscheidung aller Mitglieder bald ein neuer Mietvertrag geschlossen.

Dies ist sicherlich ein wichtiger Schritt – aber dennoch geht das, was nun folgt, an die Nieren: Nach fünf überfüllten Adventsvorführungen und einer Abschiedsveranstaltung heißt es am 23. Dezember 1998, die geliebte und gepflegte H0-Anlage abzureißen. Hierzu muss man wissen, dass es beim MEC nie große Um- oder gar Neubauten gab, sondern ein organisch gewachsenes Ganzes zerstört werden muss. Nur das Herzstück der Anlage, das ausschließlich relaisgesteuerte Original Siemens-Gleisbildstelltisch mit allen originalgetreuen Funktionen, bleibt als Erinnerung erhalten.

Mit der erfreulichen Tatsache in dieser schweren Zeit neun neue und aktive Mitglieder gewonnen zu haben, schreitet der Abriss sowie die Renovierung der neuen Clubräume gut voran.

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Ein Neuanfang

Irgendwie motiviert ja so ein Neuanfang. Die Fertigstellung unserer Clubräume auf Hatzfeld findet eher statt als erwartet. Zuerst ist unser Aufenthaltsraum mit Cafeteria bezugsbereit. Auf ca. 25 qm stehen eine Küchenzeile mit Serviertresen. Eine ausreichende Anzahl Sitzgelegenheiten und eine TV-Video-Kombination für Vorführungen komplettieren die Einrichtung. Den Abschluss der Baumaßnahmen im Aufenthaltsraum bildet der Einbau einer LGB-Anlage, die über den Köpfen der Besucherinnen und Besucher ihre Runden dreht.

Nach Abzug der acht qm für die Werkstatt bleiben uns ca. 100 qm für den Bau der neuen H0-Großanlage und das Einpassen der H0m-Modulanlage.

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Die große Jubiläums-Feier im Februar 2002

Am 1. Februar 2002 können die Mitglieder des MEC nachträglich ihr 50-jähriges Jubiläum feiern. Da das alte Clubheim samt Anlage aufgeben werden musste, ist dieses Datum der Anlass, gleichzeitig den Neubeginn des Anlagenbaus an der Hatzfelder Straße zu feiern. Wegen der umfangreichen Neu- und Umbaumaßnahmen kann das große Jubiläum nur in einem kleinen Kreis gefeiert werden. Besonders erfreulich ist die Teilnahme der hiesigen Modelleisenbahnclubs, zu denen auch heute noch ein freundschaftliches Verhältnis besteht.

Der Vorsitzende Manfred Lohkamp blickt in einer launigen Rede auf 50 Jahre MEC Wuppertal e.V. zurück. Erinnert wird an die Anfänge im Unterrichtsraum des Gaswerkes an der Wartburgstraße. Dort versuchte Carl Bellingrodt erfolgreich die Wuppertaler Freunde der Modelleisenbahn zu organisieren. Der Bogen spannt sich von der Gründung des Vereins am 1. Februar 1950 bis zu der letzten öffentlichen Vorführung unserer alten Anlage in der Steinbeck am 23. Dezember 1998. Gedacht wird den verstorbenen Vorsitzenden Carl Bellingrodt und Hans Schneider.

Mit dem Satz „Unsere Pläne für die Zukunft sind größer als die Erinnerungen an die Vergangenheit“ wird dann die Neuzeit eingeläutet. Das mit Glück und Geschick gefundene neue Clubheim an der Hatzfelder Straße lässt kaum Wünsche offen. Das Highlight der Veranstaltung ist ein Geschenk an den Vorsitzenden und die treibende Kraft des Umzugs. Sehr feierlich enthüllen die Mitglieder einen eigens gravierten Eichenpfosten mit der Inschrift:

MEC Wuppertal – Neuanfang 1. Februar 2002

sozusagen als Grundsteinlegung für die neue Anlage.

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Entwicklung des Anlagenbaus auf Hatzfeld

In den folgenden Jahren geht der Ausbau der bekannten und verschiedener teilweise neuen Modellbahnanlagen zügig voran, hier eine kleine Übersicht:

Der Ausbau der ersten beiden Bauabschnitte der digital gesteuerten H0-Anlage wird abgeschlossen. Neben dem Fahrbetrieb auf der Haupt- und Nebenbahn und der ICE-Strecke ist nun auch die Straßenbahn zwischen der Großstadt und einem bergischen Dorf unterwegs. Durch die digitale Steuerungstechnik werden große Teile der Anlage mit einem automatischen Streckenblock-System betrieben. In einem nächsten Schritt soll die Bahnhofssteuerung mit entsprechenden Komponenten ausgerüstet werden. Auch der Einsatz eines neuen Gleisbildstellpultes, welches dem Siemens Gleisbildstelltisch DrS2 nachempfunden ist, soll (irgendwann) folgen.

In der Zeit von 2005 bis 2008 wird eine historische Märklin-Anlage aus den sechziger Jahren vollständig im Stil dieser Zeit restauriert und als Leihgabe von Manfred Lohkamp den Mitgliedern zum Vorführen und Spielen zur Verfügung gestellt.

Die transportable H0m-Modulanlage, die früher das Streckennetz der Harzer Schmalspur-bahn abbildete, wird nach dem Vorbild der Rhätischen Bahn umgebaut und stetig erweitert. Die Oberleitung wird erneuert; ein neues Bahnhofsmodul entsteht, da die Bahnhofsgleise für längere Züge nicht ausreichen. Der Fahrbetrieb erfolgt mit Fahrzeugen der RhB und der Berninabahn. Bei vielen Besuchern werden Erinnerungen an den Urlaub geweckt, wenn sie die Züge des Bernina-Express oder des Glacier-Express betrachten.

Seit dem Frühjahr 2009 wird eine Anlage in der Spurweite N (1:160) rekonstruiert, die originalgetreu den Döppersberg im Zustand der 80 Jahre widerspiegelt. Der MEC hat diese Anlage von der Witwe des Erbauers, Herrn Guido Ehmann, übernommen. Die Rekonstruktion geht langsam voran, da ein ganz neuer Unterbau errichtet werden muss, der die Topografie von der Wupper bis zur Distelbeck oberhalb vom Hauptbahnhof wirklichkeitsgetreu darstellt.

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Das 60-jährige Vereins-Jubiläum am 1. Februar 2010

Am Wochenende des 5. und 6. Februar 2010 feiert der MEC in seinen Clubräumen dieses Jubiläum mit zwei getrennten Veranstaltungen:

Der Freitagabend wird durch einen Festakt für geladene Gäste der Stadt Wuppertal, der befreundeten Vereine und einiger Wuppertaler Modellbahnhändler bestimmt. Es ist ein gelungenes Fest, bei dem auch eine Gedenkminute für den am 03. Dezember 2009 verstorbenen Vorsitzenden Manfred Lohkamp sowie zwei weiterer verstorbener aktiver Mitglieder eingelegt wurde.

Manfred Lohkamp übernahm 1971 den Vorsitz im MEC Wuppertal e.V. Durch sein unermüdliches Engagement wurde der Verein entscheidend geprägt. Er verstarb im Alter von 70 Jahren und war bis dahin 38 Jahre lang Vorsitzender des Vereins.

Eine Vielzahl unserer Mitglieder verdankt ihm umfangreiche Kenntnisse im Modellbahnbau und der Anlagengestaltung. Er vermittelte all sein Wissen und gab Tipps und Kniffe bei vielen Problemen rund um die Modellbahn. Auf zahllosen Ausstellungen war Manfred Lohkamp vertreten und konnte so ungezählten Interessenten seine reichen Erfahrungen vermitteln.

Unvergessen sind die Reisen der MEC-Mitglieder unter seiner Führung. Kein Fotopunkt, keine Zugkreuzung, auf die er nicht rechtzeitig hinwies, damit alle Teilnehmer das „Top-Foto“ im Kasten hatten.

Auch seine eigenen Eisenbahn- und Nahverkehrsfotos sind bekannt. „Ich habe über 40.000 Meter Schmalfilm im Archiv“, sagte Manfred Lohkamp einmal. Er hatte nicht nur schon immer ein besonderes Faible für die Miniaturbahnen, sondern auch für das große Vorbild in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er hat 40 Jahre an der Schönebecker Straße gewohnt, mit Blick auf die Straßenbahn. Seit 1973 hat er Linien und Wagentypen der Regelspur auf hochwertigem Kodak-Film und per Stativkamera festgehalten. Die in den letzten Jahren aus diesen historischen Schmalfilmen gemeinsam mit seinem Sohn Stefan hergestellten Produktionen haben einen sehr guten Ruf und eine exzellente Qualität.

Am folgenden Samstag findet ein Tag der offenen Tür für die Öffentlichkeit statt. Über 270 Besucher besichtigen die verschiedenen Anlagen und feiern mit einem Schluck Sekt das Jubiläum. Über die schönen Geschenke, die der MEC erhält, freuen sich die Mitglieder sehr.

Um stets ein Erinnerungsstück an die Anfänge des Vereins zu haben, wird ein Teil des Original Siemens-Gleisbildstelltisches in einer Wandvitrine erhalten. Dieser Stelltisch war das Herzstück der H0-Anlage in dem rollenden Clubheim (sächsischer Schnellzugwagen aus dem Jahr 1910). Auch die bis 1998 am Bahnhof Steinbeck installierte H0-Anlage wurde hiermit gesteuert.

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Verbandsarbeit im BDEF

Die Verbandsarbeit ist dem MEC Wuppertal stets sehr wichtig. Bereits 2 Wochen nach seiner Gründung wird der Verein Mitglied im damaligen Verband Deutscher Modell-Eisenbahn-Clubs (VDMEC). So ist es auch fast selbstverständlich, dass der MEC Wuppertal an der Gründungsversammlung des Bundesverbandes Deutscher Eisenbahn-Freunde (BDEF) am 28./29. Juni 1958 in Frankfurt (Main) beteiligt ist und mit Hans Schneider und Carl Bellingrodt den 2. und 3. Vorsitzenden des BDEF stellt. Mehrfach ist der MEC Wuppertal unter der Leitung von Manfred Lohkamp und dem neuen ersten Vorsitzenden, Andreas Hölschen, Gastgeber der Regionaltagung West.

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Eine Ära geht zu Ende

Nach 60 erfolgreichen und spannenden Jahren des Modellbahnschaffens blickt der MEC Wuppertal e.V. mit seinen Mitgliedern und Freunden im Jahr 2010 voller Zuversicht in die Zukunft. Mit dem Leitsatz „Das Ende einer Ära ist der Anfang der Zukunft“ werden wir weiterhin ein abwechslungsreiches Vereinsleben garantieren.

Abwechslungsreich und spannend bleibt es auch, denn schon 2011 war unser Leitsatz wieder hochaktuell: Nach 12 Jahren auf Hatzfeld erfolgte der 3. Umzug in der Vereinsgeschichte. Der Wunsch nach mehr Ausstellungsfläche lässt sich auf Hatzfeld nicht realisieren, an den uns ans Herz gewachsenen Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert nagt leider auch der Zahn der Zeit.

Das neue Clubheim liegt in der Eschenstraße 81 in Wuppertal Barmen, in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Wuppertal-Loh und zur Nordbahntrasse. Ziel ist es, dort einen Querschnitt durch die Spurweiten und die Modellbahngeschichte zu präsentieren.

Bekannt sind die H0-Großanlage, die leicht verändert in den neuen Räumen wieder zusammengesetzt wird, sowie die mobile H0m-Schmalspuranlage nach dem Vorbild der RhB und – als Leihgabe bis November 2012 – die Spur N-Anlage, die den Döppersberg im Zustand der 80er Jahre zeigt. Seit 03. Dezember 2012 ist das Diorama im Info Pavillon der Stadt Wuppertal neben dem Schwebebahnbahnhof Döppersberg ausgestellt. Dort ist es zusammen mit einem weiteren Modell „Döppersberg 2017“ zu besichtigen.

Neu ist eine Anlage in der Spurweite 0m nach Schweizer Vorbild sowie eine Märklin Spur 0 Anlage aus den 50er Jahren. Diese wird in der „historischen Ecke“ um Vitrinen mit weiterem Spielzeug aus dieser Zeit ergänzt.

In der Zeit von Januar bis Mai 2011 wurden die Räume an der Eschenstraße umgebaut und eingerichtet. Pfingsten fand am Samstag, 11.06. und Sonntag, 12.06. ein großes Eröffnungsfest statt. Mit einer Ausstellung von Gastanlagen konnte der MEC seine neuen Räume vorstellen. Draußen gab es einen großen Getränkestand, eine Grillstation und eine Kindereisenbahn samt Hüpfburg sowie einen Flohmarkt.

In unmittelbarer Nähe liegt der Bahnhof „Wuppertal-Loh“, der bequem zu Fuß über die Trasse der ehemaligen Wuppertaler Nordbahn zu erreichen ist. Dort werden vom Verein „Wuppertalbewegung e.V.“ alte Signalanlagen an den ehemaligen Standorten wieder aufgestellt. Es soll auf einer zweigleisigen Strecke Draisinenfahrten mit Signal- und Weichenbetrieb geben. Nähere Informationen dazu finden Sie im Netz unter www.nordbahn.eu.

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Das neue Clubheim auf dem Rott

Nach einer arbeitsreichen Zeit wurde im November 2011 nun auch der Umzug unserer Modelleisenbahnanlagen erfolgreich abgeschlossen. Am 30. November war der Wiederaufbau der beiden clubeigenen Anlagen abgeschlossen. In den großzügigen neuen Räumen haben noch fünf weitere Anlagen Platz gefunden. Wir zeigen unseren Besucherinnen und Besuchern einen Querschnitt durch die Spurweiten, von Spur Z bis Spur I. Die Anlagen sind teilweise analog, teilweise digital gesteuert. Alte Märklin Technik der 1930er Jahre ist ebenso zu sehen wie die modernen Lokomotiven mit Soundmodul.

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Die Planungen zur Erweiterung nehmen Formen an

Anfang 2012 begannen die Arbeiten zur Erweiterung der Anlagen und der Cafeteria. Aus der Vielzahl der Ideen hier einige Ausschnitte:

Auf der H0-Großanlage entsteht ein Modell der „Lego-Brücke“, deren Vorbild an der Schwesterstraße in Wuppertal-Elberfeld steht. Die Schattenbahnhofsteuerung wurde erneuert, der Ausbau der digitalen Steuerung wird fortgesetzt.

Die mobile H0m-Schmalspuranlage nach dem Vorbild der RhB erhält eine stationäre Erweiterung von stattlichen fünf qm. Hier wird mit Schluchten, Viadukten und Tunneln das Albulatal nachgebildet.

Der Umzug brachte teilweise verstaubte oder vergessene Erinnerungsstücke aus der wechselvollen Vereinsgeschichte wieder ans Licht. In der großen Cafeteria zeigen viele Fotos und historische Ausstellungsstücke.

Das Diorama in Spur N, das den Döppersberg im Zustand der 80er Jahre zeigt, steht seit November 2012 neben einem weiteren Modell des Döppersberg 2017 im ehemaligen Info-Pavillon am Döppersberg direkt neben der Schwebebahnstation.

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Die Schwebebahn in der Eschenstraße

Dieses ehrgeizige Projekt soll 2015 fertig gestellt sein. Erste Einblicke gewähren wir schon jetzt, denn das neue Schwebebahngerüst im Maßstab 1:87 ist bereits errichtet. Die Stationen „Ohligsmühle“ und „Hammerstein“ sind in Planung. Unser Ziel ist es, zeitgleich mit den Wuppertaler Stadtwerken, einen Wagen der neuen Generation aufzugleisen.

Die Modelleisenbahn, das ist und bleibt unser gemeinsames Hobby, zu dem Jeder entsprechend seiner individuellen Fähig- und Fertigkeiten beitragen kann. Wir bieten unseren Mitgliedern eine Vielfalt unterschiedlichster Aktivitäten an.

Informieren Sie sich über eine Mitgliedschaft in unserem Verein!

Und bei allem kommt der Spaß nicht zu kurz!

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